Die Brüder Wiesmann hatten die potentiellen finanziellen
Gefahren, die im Aufbau einer Fahrzeugproduktion liegen, rechtzeitig
erkannt. Um die Finanzierung von Entwicklung und Aufbau der
Produktion des ersten Wiesmann sicher
zu stellen wurde zunächst eine Produktion von Hardtops
für Cabrios mit dem zugehörigen Aufbewahrungssystem
etabliert. Am Beispiel eines Cabrios in der eigenen Familie
hatten sie festgestellt, dass ein festes Dach gerade im Winter
ein wesentlicher Vorteil ist. Neben nicht unerheblichen privaten
Mitteln, die in die Roadster-Entwicklung investiert wurden,
sorgte diese Hardtop-Produktion für eine dauerhafte und
solide Finanzierung zur Abdeckung der enormen Entwicklungskosten.
Diese Hardtops wurden vom Markt sehr gut aufgenommen, sie haben
einerseits für die wirtschaftliche Existenz gesorgt und
andererseits durch die Zusammenarbeit mit den Autoherstellern
die notwendige Anerkennung eingebracht. Schlussendlich führte
dies zu einem Belieferungsvertrag für Antriebstechnik zwischen
der BMW AG und Wiesmann für den in Entwick-lung befindlichen
Roadster.
1993 war es dann soweit:
Die ersten Wiesmann-Roadster verließen die Manufaktur!